Meine Arbeit: Interessenvertretung von Kindern und Jugendlichen

Beratung – Mediation – Verfahrensbeistandschaft

Beratung

Wenn es um Kinderschutz geht und das Kindeswohl, ist die kindzentrierte Beratung ein hilfreiches Tool für Eltern. Einzelgespräche und ggfls. auch gemeinsame Elterngespräche haben eine entlastende, orientierende und motivierende Funktion. Einzelne Themen werden damit von der Beziehungsebene erst einmal ausgelagert und mit mir, als allparteilicher Beraterin, strukturiert bearbeitet. Damit kann eine emotionale Festigung der Elternteile erreicht werden. Und auch außerhalb von familiengerichtlichen Verfahren unterstütze ich Sie darin, die kindlichen Interessen zu erkennen und in Ihrem Tun zu berücksichtigen.

Reflektierte und emotional gefestigte Eltern führen Elterngespräche mit dem anderen Elternteil und mit dem Kind auf Augenhöhe!

Mein Ziel: Elternschaft als Entwicklungschance

Mediation

Wann kommt eine Mediation in Frage?

Am Anfang steht ein konkreter, benennbarer Konflikt. Es gibt einen Zankapfel, einen Umstand, über den Sie mit den Konfliktbeteiligten nicht oder nicht in einer klärenden Weise reden können. Sie suchen nach einer einvernehmlichen Lösung, die Ihren individuellen Ansprüchen genügt.

Das Besondere an Mediation

Entscheidend ist allein die Lösung Ihres aktuellen Problems zur allseitigen Zufriedenheit der Beteiligten. Dabei sind auch unkonventionelle Lösungen möglich. 

Mediation kann einen Weg öffnen!

Handlungsfähigkeit: Die Mediationspartner werden in die Lage versetzt, aufeinander zuzugehen. Die angesichts von Konflikten oft empfundene Ohnmacht fällt von Ihnen ab.

Übernahme von Eigenverantwortung: Sie besinnen sich auf Ihre eigene Kraft und fallen nicht in eine passive Rolle zurück.

Aufarbeitung: Sie richten Ihre Aufmerksamkeit auf das, was Sie brauchen, und haben Gelegenheit auszudrücken, was Ihnen wirklich wichtig ist.

Verständigung: Sie erleben Schutz, Respekt und Wertschätzung und können in diesem Rahmen zu einer einvernehmlichen Konfliktlösung gelangen.

Sicherheit: Die Mediationspartner vereinbaren zukunftsorientierte und tragfähige Lösungen.


In welchen Bereichen geht Mediation?

In allen Lebensbereichen, in denen Missverständnis und Unverständnis entstanden sind

  • bei Konflikten innerhalb der Familie (zwischen Generationen, WGs, Patchwork-Familien)
  • bei Krisen in Partnerschaften, die nicht unweigerlich zur Trenung führen müssen
  • in Trennungssituationen
  • Elternschaft nach Trennung und Scheidung, die am Kindeswohl ausgerichtet ist
  • bei Konflikten in der Schule und am Arbeitsplatz (Projektgruppen, Teams, im Orchester oder Ensemble)
  • im öffentlichen oder kirchlichen Bereich.

 Mediation – eine Methode, die Konflikte durch Kommunikation und Verhandeln, nicht durch Behandeln löst.

 

 


Verfahrensbeistandschaft

Was ist eine Verfahrensbeitständin?

Von allen Beteiligten in familiengerichtlichen Verfahren gehören sicher die Kinder zu denen, die am meisten des Schutzes bedürfen.Darum ist die Frage berechtigt, wer  sich eigentlich um das Wohl der Kinder schert, wenn über ihr Schicksal vor den Familiengerichten entschieden wird? Anders als etwa die Kindeseltern, die sich der Hilfe von spezialisierten Anwälten bedienen können, um ihre Interessen zu schützen, sind Kinder häufig nicht von sich aus in der Lage, ihr Interesse vor Gericht in angemessener Form zur Geltung zu bringen. Damit droht ihnen, zum reinen „Verfahrensgegenstand“ herabgestuft zu werden. Um dieser Gefahr zu begegnen, hat der Gesetzgeber den „Verfahrensbeistand“ als „Anwalt des Kindesinteresses“ etabliert (vgl. Simone Mayer in: juris, Die Monatszeitschrift, JM 7, Juli 2016, S. 272ff, zur Bestellung eines Verfahrensbeistands, seiner rechtlichen Stellung und seinen Aufgaben).

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Bestellt wird die Verfahrensbeiständin durch das Familiengericht. Zu meine Aufgaben gehört es dann, die Interessen des Kindes oder der Jugendlichen festzustellen, diese dem Gericht zu unterbreiten und das Kind und die Jugendliche durch das familiengerichtliche Verfahren zu begleiten, damit es so wenig wie möglich belastet wird. Ich bin also Erklärer und Berater für die Kinder und Jugendlichen. Zu meinen Aufgaben gehört es häufig auch, Gespräche mit den Eltern und weiteren Bezugspersonen der Kinder und Jugendlichen zu führen und an einer einvernehmlichen Regelung mitzuwirken.